1997
1997

Joseph-von-Fraunhofer-Preise

Für herausragende wissenschaftliche Leistungen zur anwendungsnahen Lösung technischer und wissenschaftlicher Probleme vergab die Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen ihrer Jahrestagung 1997 in Erfurt folgende Fraunhofer-Preise:

Preisträger des Joseph-von-Fraunhofer-Preises:

  • Dipl.-Ing. Johannes Doll, Dr. Günter Hambitzer, Dr. Michael Krausa
  • vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal für die Entwicklung eines schnellen Sensorsystems zur Detektion des giftigen Sprengstoffs Trinitrotoluol (TNT). Damit wird die Dekontamination verseuchter Böden wesentlich vereinfacht.

  • Dr. Peter Schlotter, Ralf Schmidt, Prof. Dr. Jürgen Schneider
  • vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg für die Entwicklung einer Leuchtdiode, die weißes Licht emittiert. Bereits 1998 soll die industrielle Fertigung der neuartigen Diode beginnen.

  • Prof. Dr. Berndt Brenner
  • vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden für die Erarbeitung des innovativen Laser-Induktions-Schweißverfahrens. Damit ist es erstmals möglich, auch große Bauteile aus härtbarem Stahl ohne Qualitätsverlust schweißtechnisch miteinander zu verbinden.

  • Dr. Werner Riethmüller
  • vom Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe für die Entwicklung eines dreidimensional messenden Beschleunigungssensors aus Polysilizium. Das neue Fertigungsverfahren verspricht Kostenvorteile und bessere technische Eigenschaften der Sensoren bei der industriellen Herstellung.

  • Dipl.-Ing. Thomas Bolch, Dipl.-Ing. Harald Holeczek, Dipl.-Ing. Kuno Hölldampf
  • vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart für die Entwicklung einer innovativen galvanischen Prozess- und Anlagentechnik. Damit ist es möglich, schneller und kostengünstiger als bisher die Arbeitswalzen zur Formung und Strukturierung von Feinblech zu beschichten.

  • Dipl.-Ing. Werner Bähr und Dipl.-Ing. Rudolf Neumann vom Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP in Saarbrücken sowie Dipl.-Ing. Harald Egner von der Fraunhofer-Technologie-Entwicklungsgruppe TEG in Stuttgart
  • für die Konzeption und Herstellung eines Rissprüfmolchs, mit dessen Hilfe sich Hochdruckpipelines schnell und zuverlässig auf Schadstellen überprüfen lassen.