1959
1959

Neue Institute

In diesem Jahr eröffnet die Fraunhofer-Gesellschaft folgende neue Einrichtungen:

das Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart, unter Verwaltungshilfe, ab 1971 voll integriert,
das Institut für Aerobiologie IAe in Schmallenberg, das 1974 in ITA und später in Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, Bereich Angewandte Oekologie umbenannt wird,
das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI in Freiburg,
und das Fraunhofer-Institut für Chemie der Treib- und Explosivstoffe ICT in Pfinztal.

Diese Forschungseinrichtungen bearbeiten zunächst ausschließlich Aufträge aus dem Bundesministerium für Verteidigung.

»Im April 1959 fanden wir in einem aufgelassenen Steinbruch unseren ersten Sitz. Nach 15-jähriger Unterbrechung der Explosivstoff- Forschung mussten wir mühsam den Kenntnisstand zusammentragen. Der positive Eindruck, den ein Mitarbeiter Wernher von Brauns vom ICT mitnahm, trug dann dazu bei, dass wir Geld für einen Neubau erhielten. Ende der 60er-Jahre war das ICT zum größten Fraunhofer-Institut geworden.«

Prof. Dr. Hiltmar Schubert, seit der Gründung 1959 Mitarbeiter und von 1970 bis 1993 Leiter des Fraunhofer ICT.

Das Stuttgarter Institut für Technische Physik ITP, später umbenannt in Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, wird angegliedert.

Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP