1991
1991

Integration ostdeutscher Forschungseinrichtungen

Das Jahr der Integration: Zahlreiche Forschungseinrichtungen der neuen Bundesländer werden zunächst als befristete Einrichtungen oder als Außenstellen bereits existierender Institute in die Fraunhofer-Gesellschaft integriert. Es sind u. a. die Fraunhofer-Einrichtungen für

  • Software- und Systemtechnik ISST, Berlin
  • Angewandte Polymerforschung IAP, Teltow
  • Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, Dresden
  • Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP, Dresden
  • Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden
  • Keramische Technologien und Sinterwerkstoffe IKTS,Dresden
  • Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz
  • Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Magdeburg
  • Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Jena
  • Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, Berlin

»Wir spürten nicht nur Korrektheit uns gegenüber, sondern auch Zuneigung zu Ostdeutschland. Das hat uns gemeinsam motiviert – wir haben uns bedankt, indem wir auch unter den neuen Bedingungen erfolgreich waren: Alle Institute im Osten stehen heute hervorragend da. Entscheidend für die erfolgreiche Integration war, dass sich die Verantwortlichen rasch auf klare Wege und Ziele verständigt und uns zeitig eingebunden hatten. Damit bekamen die Mitarbeiter eine neue Perspektive und konnten sich schneller als woanders wieder auf konstruktives Arbeiten konzentrieren.«

Dr. Udo Gerlach, bis 2006 stellvertretender Leiter des Fraunhofer IKTS in Dresden