2010
2010

Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft

Am 25. Februar 2010 nimmt die Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft mit ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit auf. Sie berät die Bundesregierung bei der Umsetzung der neuen Hightech-Strategie. Geleitet wird die Forschungsunion wie bisher von Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. 23 Promotoren, die teilweise von Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan neu berufen wurden, sollen jetzt die Umsetzung der Hightech-Strategie in zielgerichtete Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aktiv weiterverfolgen.

mehr Info

Peter Kiesel kommentierte:

Hallo,
als ehemaliger Mitarbeiter der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft (von 1991 bis 2010 im IT-Service-Bereich) habe ich mit Freude und großem Interesse die Online-Chronik zur Kenntnis genommen.Wie neu sie eigentlich ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich die Web-Seiten von Fraunhofer immer nur mal sporadisch und nicht systematisch aufsuche. Aber während meiner aktiven Zeit bei Fraunhofer habe ich solch einen Teil sehr vermisst und freue mich deshalb sehr, dass es ihn jetzt gibt und sage erst einmal ganz herzlichen Dank dafür und ein dickes Lob (ich kann mir auch vorstellen, gewisse Beiträge oder Anregungen zu diesem Thema bei tragen zu können).
Aber als Fraunhofer-Mitarbeiter habe ich noch den schönen Satz im Ohr, wonach das Bessere der Feind des Guten ist und so fielen mir beim Lesen gleich 2 Dinge besonders auf.
1. Die Integration der Ostinstitute und der ehemaligen GMD (die ich unmittelbar als Betroffener erlebte) fallen in der aktuellen Darstellung etwas wie vom Himmel und es wird nur der Vollzug als Highlight dar gestellt. Ich vermisse die Darstellung als Prozess. Das Entscheidende ist doch, dass jemand die entscheidenden Veränderungsimpulse setzte und dass es Personen gab, die dies vorantrieben, der Vollzug war zwar schwer genug, aber eben nur der Abschluss. Deshalb wünschte ich mir, dass dass Streben nach Neuem, eben der Prozesscharakter, die entscheidenden Weichenstellungen im Vorfeld solchen Vollzuges oder auch die Hindernisse, die aus dem Weg geräumt werden mussten, deutlicher dargestellt werden. Und ich wünschte mir, dass man so etwas auch in einer gewissen Öffentlichkeit oder innerhalb von Fraunhofer diskutieren kann. Hier läge doch ein großes Betätigungsfeld für das Alumni-Portal, dass nach meiner Kenntnis etwas Inhalts-leer vor sich hin dümpelt.
2. Sehr gefreut habe ich mich über die Würdigung von Dr. Imbusch, als „Geistiger Vater vieler Institute“. So habe ich ihn auch erlebt und ich war schon etwas traurig, dass sein Abschied von Fraunhofer in meiner Wahrnehmung etwas verunglückt war. Deshalb auch dafür mein Dank.
Einige kleine Verbesserungshinweise (bzw. Fehlerbeseitigungen) hätte ich noch und ein Thema beschäftigt mich besonders.
Welche Bedeutung haben heute (und ab wann?) die IT-Services für die Leistungsfähigkeit der Fraunhofer-Gesellschaft insgesamt und ihrer Institute und wie spiegelt sich diese Bedeutung im Top-Management und auch in solch einer Online-Chronik? Nur ein kleines Beispiel, was Vielen wahrscheinlich nicht bewusst ist: Bereits im September 1992 beschloss der Vorstand, dass das Internet-Protokoll die Grundlage für die künftige digitale Kommunikation in der Fraunhofer-Gesellschaft ist – für mich eine der „Sternstunden“ der IT-Services der FhG. Ich will hier jetzt aber aufhören, könnte aber noch Einiges bei tragen und würde mich freuen, vielleicht auch eine Telefonnummer zu bekommen, wo ich mal anrufen kann, damit ich meine Anregungen besser unterbringen, vielleicht auch diskutieren und über solche Diskussionen vielleicht auch zu Meinungsbildungen beitragen kann.
Besten Dank und beste Grüße

Hallo,
als ehemaliger Mitarbeiter der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft (von 1991 bis 2010 im IT-Service-Bereich) habe ich mit Freude und großem Interesse die Online-Chronik zur Kenntnis genommen.Wie neu sie eigentlich ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich die Web-Seiten von Fraunhofer immer nur mal sporadisch und nicht systematisch aufsuche. Aber während meiner aktiven Zeit bei Fraunhofer habe ich solch einen Teil sehr vermisst und freue mich deshalb sehr, dass es ihn jetzt gibt und sage erst einmal ganz herzlichen Dank dafür und ein dickes Lob (ich kann mir auch vorstellen, gewisse Beiträge oder Anregungen zu diesem Thema bei tragen zu können).
Aber als Fraunhofer-Mitarbeiter habe ich noch den schönen Satz im Ohr, wonach das Bessere der Feind des Guten ist und so fielen mir beim Lesen gleich 2 Dinge besonders auf.
1. Die Integration der Ostinstitute und der ehemaligen GMD (die ich unmittelbar als Betroffener erlebte) fallen in der aktuellen Darstellung etwas wie vom Himmel und es wird nur der Vollzug als Highlight dar gestellt. Ich vermisse die Darstellung als Prozess. Das Entscheidende ist doch, dass jemand die entscheidenden Veränderungsimpulse setzte und dass es Personen gab, die dies vorantrieben, der Vollzug war zwar schwer genug, aber eben nur der Abschluss. Deshalb wünschte ich mir, dass dass Streben nach Neuem, eben der Prozesscharakter, die entscheidenden Weichenstellungen im Vorfeld solchen Vollzuges oder auch die Hindernisse, die aus dem Weg geräumt werden mussten, deutlicher dargestellt werden. Und ich wünschte mir, dass man so etwas auch in einer gewissen Öffentlichkeit oder innerhalb von Fraunhofer diskutieren kann. Hier läge doch ein großes Betätigungsfeld für das Alumni-Portal, dass nach meiner Kenntnis etwas Inhalts-leer vor sich hin dümpelt.
2. Sehr gefreut habe ich mich über die Würdigung von Dr. Imbusch, als „Geistiger Vater vieler Institute“. So habe ich ihn auch erlebt und ich war schon etwas traurig, dass sein Abschied von Fraunhofer in meiner Wahrnehmung etwas verunglückt war. Deshalb auch dafür mein Dank.
Einige kleine Verbesserungshinweise (bzw. Fehlerbeseitigungen) hätte ich noch und ein Thema beschäftigt mich besonders.
Welche Bedeutung haben heute (und ab wann?) die IT-Services für die Leistungsfähigkeit der Fraunhofer-Gesellschaft insgesamt und ihrer Institute und wie spiegelt sich diese Bedeutung im Top-Management und auch in solch einer Online-Chronik? Nur ein kleines Beispiel, was Vielen wahrscheinlich nicht bewusst ist: Bereits im September 1992 beschloss der Vorstand, dass das Internet-Protokoll die Grundlage für die künftige digitale Kommunikation in der Fraunhofer-Gesellschaft ist – für mich eine der „Sternstunden“ der IT-Services der FhG. Ich will hier jetzt aber aufhören, könnte aber noch Einiges bei tragen und würde mich freuen, vielleicht auch eine Telefonnummer zu bekommen, wo ich mal anrufen kann, damit ich meine Anregungen besser unterbringen, vielleicht auch diskutieren und über solche Diskussionen vielleicht auch zu Meinungsbildungen beitragen kann.
Besten Dank und beste Grüße

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*