1974
1974

25 Jahre Fraunhofer

Die Aufbruchstimmung in der Fraunhofer-Gesellschaft wird verstärkt durch ein Revirement des Senats: Viele neue Mitglieder stammen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, so etwa der Sozialwissenschaftler Walter H. Goldberg, die Journalistin Marion Gräfin Dönhoff und der Gewerkschafter Franz Steinkühler.

»Die Öffnung des Senats für unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche hat sich sehr bewährt. Die unterschiedlichen Perspektiven sorgen für Impulse, aber auch Irritationen, die den Blick auf technische Innovationen und gesellschaftliche Problemlagen neu ausrichten. Sie vermeiden blinde Flecken in der Selbstwahrnehmung. Als Sozialwissenschaftlerin faszinieren mich die Debatten, die sich im Spannungsfeld von Technikwissenschaft, Innovationspolitik und Wissenschaftsföderalismus bewegen.«

Prof. Dr. Barbara Pfetsch, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin, 2004 Mitglied des Fraunhofer-Senats

Neugründungen in diesem Jahr: das Institut für Festkörpertechnologie IFT in München und das Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen.

Zum 25-jährigen Jubiläum kann die Fraunhofer-Gesellschaft auf eine Erfolgsbilanz zurückblicken. Fast 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften ein Gesamtvolumen, das erstmals die Grenze von 100 Millionen Mark überschreitet.